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Über Uns

Die Watch Group Autoritarismus ist eine interdisziplinäre, status-übergreifende Forschungsgruppe an der Universität Bremen, die seit dem Sommersemester 2025 zu Autoritarismus und autoritären Entwicklungen forscht. Das Projekt ist eine Reaktion auf die alarmierenden Wahlergebnisse der AfD und den Anstieg extrem rechter Tendenzen in Deutschland und global. Wir verstehen uns als Watch Group der aktuellen politischen Verhältnisse.

Forschungsgruppe während Analyse des “Remigration Summit 25”
Gemeinsame Analyse des ‘Remigration Summit 25’

In unser Forschung konzentrieren wir uns auf diskursive, emotionale sowie ästhetische Praktiken der extremen Rechten in Deutschland. Dabei fragen wir auch, welche Gegenstrategien daraus abgeleitet werden können. Als Intervention produzieren wir aus den Forschungsergebnissen Podcasts, Video-Essays und Texte. Somit verstehen wir unsere Arbeit im Sinne einer Public Anthropology oder Engaged Social Science. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, in diesem Fall das Recherche- und Medienprojekt Recherche Nord, entwickeln wir Forschung, um in wichtige gesellschaftliche Fragen zu intervenieren.

Forschungsfrage #

Die übergeordnete Frage der Forschung unserer Watch Group geht darum, die diskursiven, emotionalen und ästhetischen Strategien zu verstehen, mit denen rechte Akteur*innen Menschen anziehen. In anderen Worten uns interessiert, was sie sagen und wie, welche Begrifflichkeiten, rhetorische Stile und Mittel sie nutzen. Uns beschäftigt auch, welche Gefühle sie dabei erzeugen und wie sie sich und ihre Inhalte präsentieren - ob online oder offline - z. B. durch Kleidung, Körperbau, Tätowierungen, in Memes, Plakaten oder Veranstaltungen.

Primäre Untersuchungsfelder

Diskursive Praktiken

Was wird gesagt? Wie wird es gesagt? Welche Begrifflichkeiten, rhetorische Stile und Mittel werden genutzt?

Emotionen

Welche Gefühle werden erzeugt? Wie werden diese Gefühle gezielt genutzt?

Ästhetische Symbole

Wie präsentieren sie sich und ihre Inhalte? Online oder Offline zum Beispiel durch Kleidung, Körperbau, Tätowierungen, in Memes, Plakaten oder Veranstaltungen.

Quellen #